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Brand Guide für Agenturen: Übergabe ohne PDF

Du entwickelst Marken. Verloren geht die Arbeit meist bei der Übergabe. Mit Branddoq wird dein Brand Guide zur Website mit angehängten Dateien: Der Kunde findet immer die aktuelle Fassung, und du beantwortest nicht mehr jede Woche dieselben Fragen.

Woran die Übergabe scheitert

Die Marke steht. Der Kunde bekommt ein PDF mit 90 Seiten, einen Ordner mit Logodateien und einen Link zur Schrift. Ein halbes Jahr später sieht es so aus:

  • Das PDF liegt in drei Versionen auf drei Rechnern. Welche gilt, weiß niemand.
  • Eine neue Kollegin beim Kunden fragt nach „dem Logo" und bekommt ein JPG aus einer Präsentation.
  • Die Druckerei liest die CMYK-Werte von einem Screenshot ab und trifft sie nicht.
  • Deine Projektleitung beantwortet jeden Monat dieselben drei Fragen, ohne dass es jemand bezahlt.

Die Arbeit war gut. Das Format der Übergabe ist das Problem. Ein statisches Dokument lässt sich weder aktualisieren noch durchsuchen noch als Prüfgrundlage nutzen.

Was ein lebender Brand Guide anders macht

Ein Brand Guide als Website verhält sich anders als ein Dokument:

  • Eine Adresse. Der Guide liegt unter branddoq.io/dein-kunde. Alle verlinken auf dieselbe Stelle.
  • Immer aktuell. Du bearbeitest den Entwurf, veröffentlichst, und jeder Besucher sieht sofort den neuen Stand. Kein Nachschicken.
  • Dateien direkt dabei. Logos, Schriften und Vorlagen liegen im Mediapool neben den Regeln, die für sie gelten.
  • Prüfbar. Der KI-Design-Check vergleicht ein hochgeladenes Layout mit den Regeln des Guides und zeigt Abweichungen mit Verweis auf die Regel.

Wir haben Branddoq gebaut, weil wir es selbst gebraucht haben. Von Helden und Gestalten in Stuttgart übergibt seit 2015 Brand Guides an Kunden. Das PDF-Problem oben kennen wir aus eigener Erfahrung.

So läuft die Arbeit mit Branddoq

1. Klären, wem der Account gehört

Zwei Modelle funktionieren, und beide kommen in der Praxis vor:

  • Agentur-Account. Du registrierst dich, legst den Guide an und lädst Kundennutzer als Betrachter oder Redakteure ein. Struktur und Veröffentlichung bleiben bei dir. Passt zu Retainern.
  • Kunden-Account. Der Kunde registriert sich, trägt das Abo und lädt dein Team als Redakteure ein. Passt, wenn der Kunde nach dem Projekt unabhängig sein will.

Die Rollen heißen Admin, Editor und Viewer. Ein späterer Wechsel des Accounts bedeutet, Inhalte umzuziehen. Entscheide das also früh.

2. Seiten aus Modulen bauen

Jede Seite ist ein vertikaler Stapel aus Modulen: Farbpalette mit HEX, RGB, CMYK, Pantone und RAL; Typografie mit Upload eigener Schriften, die selbst gehostet werden; Logo-Showcase mit Varianten, Schutzzone, Mindestgröße, erlaubten Hintergründen und verbotenen Anwendungen; Do/Don't-Paare; Prinzipien; Galerie, Bild, Video, Akkordeon, Tabelle, Zitat und Downloads. Reihenfolge per Drag-and-drop. Die Live-Vorschau zeigt genau das, was der Kunde später sieht.

Gibt es schon ein fertiges PDF, erzeugen Premium und Enterprise per KI einen ersten Entwurf daraus. Du prüfst und korrigierst; veröffentlicht wird nichts automatisch.

3. Mediapool füllen

Lade Logopakete, Schriftdateien und Vorlagen in Ordner pro Guide. Download-Module auf den Guide-Seiten verweisen direkt darauf. Besucher laden einzelne Dateien oder einen ganzen Ordner als ZIP.

4. Veröffentlichen und übergeben

Entwurf und veröffentlichte Fassung sind getrennt. Besucher sehen ausschließlich den veröffentlichten Stand. Guide auf öffentlich oder geschützt stellen, Link verschicken, fertig. Im Kundenportal sieht der Kunde seine Guides, den Verbrauch, die Design-Check-Historie, die Guide-Einstellungen und ein Hilfe-Center mit Support-Formular.

5. Am Leben halten

Eine Farbe ändert sich, eine Sub-Line kommt dazu, eine Regel braucht Präzisierung: bearbeiten, veröffentlichen. Braucht der Kunde etwas für die Geschäftsführung, exportierst du den Guide als 16:9-Folien im PDF.

Welches Paket für welche Agentur

Situation Paket Warum
Builder mit einem Guide ausprobieren Trial, 0 € 1 Guide, 3 Seiten, 10 Basis-Module, 1 GB, keine KI, keine Kreditkarte
Ein Kunde führt seinen eigenen Account Standard, 69 €/Monat 1 Guide, unbegrenzt Seiten, 5 GB, 5 Design-Checks/Monat
Agentur betreut bis zu drei Kunden-Guides Premium, 149 €/Monat 3 Guides, 10 GB, 100 Checks/Monat, KI-Funktionen, 3.000 Credits/Monat
Kundenportfolio, Vertrag und AVV nötig Enterprise, ab 499 €/Monat Unbegrenzt Guides, 20 GB, unbegrenzt Checks, 10.000 Credits, Individualvertrag

Alle Preise inkl. MwSt., pro Monat, keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar. Zahlung über Stripe. Zusätzliche KI-Credits kosten 10, 45 oder 99 € für 1.000, 5.000 oder 12.000 Credits; ein Credit entspricht einem Cent.

Grenzen, die du kennen solltest

  • Guides liegen unter branddoq.io/{slug}. Eigene Domains gibt es noch nicht.
  • Der Arbeitsbereich ist derzeit deutsch; der veröffentlichte Guide erscheint in der Sprache, in der du ihn schreibst.
  • Kein Figma-Plugin, keine API, keine DAM-Anbindung, kein SSO, keine Versionshistorie.
  • Der KI-Design-Check prüft Regeln, nicht Geschmack oder Strategie. Wie gut er die Bildwelt beurteilt, hängt davon ab, wie präzise der Guide sie beschreibt.
  • Hosting in Deutschland, Schriften selbst gehostet, nur notwendige Cookies, AVV verfügbar.

fragen & antworten.

Nicht mit eigener Domain. Inhalt, Logo, Farben und Schriften des Guides bestimmst du, er sieht also nach der Marke des Kunden aus. Die Adresse bleibt aber branddoq.io/{slug}.

Beides geht. Gehört dir der Account, zahlst du und kannst die Kosten weiterberechnen. Gehört er dem Kunden, zahlt er und lädt dich als Redakteur ein. Beide Varianten sind bei Branddoq vorgesehen.

Ja. Das Trial-Paket ist kostenlos und braucht keine Kreditkarte. Der Probier-Builder unter /demo funktioniert ohne Account, und die Demo-Marke VANTIC unter /vantic zeigt einen komplett veröffentlichten Guide.

Nichts, solange das Abo läuft. Übernimmt der Kunde den Account, behält er Guide und Mediapool. Ein PDF-Export ist jederzeit möglich.


schau es dir selbst an.


dein brand guide.

lebendig.

für alle.